Toyohari
東洋はり医学会
Japanische Akupunkturdisziplin, entwickelt von der Toyohari Medical Association. Wörtlich: „Östliche Nadel-Medizin". Besonderheit: ursprünglich von blinden und sehbehinderten Therapeuten entwickelt, mit Schwerpunkt auf Tastsinn und Pulsdiagnose.
Ki / Qi
気 / 氣
Lebensenergie die durch die Meridiane des Körpers fliesst. Im Toyohari steht das Erspüren und Harmonisieren des Ki im Mittelpunkt der Behandlung.
Meridiane
経絡 · Keiraku
Energiebahnen im Körper durch die das Ki fliesst. Die zwölf Hauptmeridiane sind mit den inneren Organen verbunden. Im Toyohari werden Störungen durch Abtasten der Meridiane diagnostiziert.
Pulsdiagnose
脈診 · Myakushin
Zentrales Diagnoseinstrument im Toyohari. Der Therapeut tastet an beiden Handgelenken sechs Positionen ab und erkennt damit Ungleichgewichte in den Meridianen.
Shonishin
小児鍼
Japanische Kleinkindertherapie. Sanfte, nicht-invasive Behandlungstechnik für Säuglinge und Kinder. Die Haut wird mit speziellen Instrumenten leicht berührt und gestrichen, ohne Nadeln zu setzen.
Keiraku Chiryo
経絡治療
Meridian-Therapie. Eine klassische japanische Akupunkturmethode die auf den klassischen chinesischen Texten basiert und die Meridiane als Grundlage der Behandlung nutzt.
Nicht-invasive Nadelung
接触鍼 · Sesshokushin
Die Nadel berührt die Haut nur leicht oder wird knapp über der Haut gehalten. Charakteristisch für Toyohari – schmerzfrei und besonders geeignet für sensible, erschöpfte Personen oder Kinder.
Teishin
鍉鍼
Stumpfe, nicht-penetrierende Nadel aus Gold oder Silber. Wird im Toyohari häufig für die nicht-invasive Behandlung eingesetzt.